Lexikon

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zahm
Tiere, die keine Angst vor Menschen haben, zutraulich sind, sich streicheln lassen, ohne zu beißen, die nicht gefährlich sondern ganz brav sind, bezeichnet man als „zahm“.

zersetzen
Wenn ein Gegenstand zerfällt oder sich auflöst, dann spricht man von „Zersetzung“. Metall zum Beispiel „zersetzt“ sich in Säure.

Gartenabfälle wie abgeschnittenes Gras und Äste „zersetzen“ sich auch irgendwann, wenn man sie lange genug liegen lässt.

zielstrebig
Wenn man konzentriert und ohne sich ablenken zu lassen immer bei der Sache bleibt, also auf sein Ziel hin arbeitet oder hin strebt und nie vergisst, was man will, dann ist man sehr „zielstrebig“.

Zwerg
Ein Zwerg ist ein kleinwüchsiges Fabelwesen in Menschengestalt. Zwerge kommen oft in Sagen und Märchen vor und werden mit Zipfelmützen auf dem Kopf und mit Spitzhacke in der Hand in Bergmannskleidung dargestellt, weil sie in alten Geschichten oft in Bergwerken arbeiten oder nach Edelsteinen graben. Die bekanntesten Zwerge sind wohl die sieben Zwerge aus dem Märchen „Schneewittchen“ der Gebrüder Grimm.

Oft werden auch echte kleinwüchsige Menschen als Zwerge bezeichnet, weil sie so klein sind. Das finden die Menschen meistens aber gar nicht nett.

 

 

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Valentinstag
Der Valentinstag wird am 14. Februar gefeiert und verdankt seinen Namen dem heiligen Valentinus - Valentin von Terni, dem Patron der Liebenden. In einigen Gottesdiensten werden an diesem Tag Ehepaare gesegnet.

Die meisten Leute feiern den Valentinstag so, daß sie einer ganz speziellen Person, die sie ganz besonders lieb haben, Blumen, Pralinen oder eine hübsche Karte schenken und mit ihr einen schönen Tag verbringen. Der Valentinstag ist also ein Feiertag für Verliebte.

Vegetarier
Ein Vegetarier ist jemand, der alle Lebensmittel meidet, die von getöteten Tieren stammen. Vegetarier wollen also kein Fleisch essen. Das bedeutet, keine Frikadellen, Schnitzel, Chickennuggets und alles andere in dem Fleisch verarbeitet wurde.

Eier und Milchprodukte wie Käse und Joghurt sind aber erlaubt, denn um Milch oder Eier zu bekommen, muss man das Tier ja nicht töten.
Leute die auch das nicht essen, nennt man Veganer. Die ernähren sich ausschließlich pflanzlich.

verbleiben
Man „verbleibt“ an einem Ort, wenn man da bleibt wo man ist und nirgends mehr hingeht. Wenn man nach dem „Verbleib“ einer Person oder eines Gegenstandes fragt, will man wissen, wo derjenige oder der Gegenstand geblieben ist und wo man ihn finden kann.

verdunsten
Wenn Wasser „verdunstet“, dann ändert das Wasser seinen „Aggregatzustand“ von flüssig zu gasförmig, ohne, daß das Wasser dabei kochen muss.

Wenn es morgens geregnet hat, bilden sich auf dem Boden überall Pfützen. Wenn nach dem Regen wieder stark die Sonne scheint, verschwinden die Pfützen nach und nach wieder. Sie trocknen aus. Das passiert, weil das Wasser in der Sonne „verdunstet“.

verfehlen
Etwas zu „verfehlen“, bedeutet etwas nicht zu erreichen. Man kann sein Ziel verfehlen, weil man es nicht getroffen hat. Man kann auch seinen Beruf verfehlen, wenn man irgendwann merkt, daß man sich den falschen ausgesucht hat. Ebenso kann man eine Person verfehlen, wenn man sie zum Beispiel irgendwo abholen wollte, sie aber nicht gefunden hat. Wenn man aneinander vorbei gelaufen ist, ohne sich zu bemerken, dann hat man sich auch verfehlt.

verstummen
Wenn man aufhört zu lachen, zu singen oder zu sprechen, dann „verstummt man“. Auch ein Radio oder ein Fernseher kann verstummen, wenn es oder er plötzlich aus geht und keinen Ton mehr von sich gibt.

verteidigen
Wenn man sich vor einem Angriff schützt und versucht, den Angreifer abzuwehren, dann „verteidigt“ man sich. Man kann sich auch mit Worten verteidigen. Einen Anwalt, der seinen Klienten vor Gericht vertritt, weil er wegen etwas angeklagt ist, nennt man auch einen „Verteidiger“.

verzweifelt
Wenn man keine Hoffnung mehr hat, daß alles wieder gut wird und aus seiner Situation oder Lage keinen Ausweg mehr sieht und nicht weiß, was man tun soll, dann ist man „verzweifelt“.

vorwitzig
Statt „vorwitzig“ kann man auch „naseweis“, „vorlaut“ oder „frech“ sagen. Es bedeutet aber auch, auf eine leichtsinnige Art neugierig zu sein.

 

 

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wahrnehmen
Etwas „wahr zu nehmen“ bedeutet, etwas zu bemerken. Hat man ein Geräusch gehört, dann hat man dieses Geräusch „wahrgenommen“.

Man benutzt dieses Wort aber auch, wenn man eine Möglichkeit nutzen will, die sich gerade anbietet. Dann hat man diese Möglichkeit oder Gelegenheit „wahrgenommen“ oder „ergriffen“.

 

 

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ulkig
„Ulkig“ ist ein umgangssprachliches Wort für „spaßig“, „komisch“, „lustig“.

Untermieter
Wenn man ein großes Haus gemietet hat und noch Platz übrig ist, den man nicht braucht, vermietet man diese Räume schon mal an jemand anderen weiter. Derjenige, der diese Räume dann mietet, ist der Untermieter. Er mietet die Räume vom Mieter, nicht vom Vermieter. Der weiß davon manchmal gar nichts.

Wenn man selbst ein Haus gemietet hat und noch jemanden gegen Geld bei sich wohnen lassen möchte, muss man erst in den Mietvertrag gucken, ob man das darf. Manche Vermieter haben nämlich was dagegen.
Spaßeshalber bezeichnet man auch die Flöhe im Fell des Haushundes oder der Hauskatze als „Untermieter“, weil die sich heimlich auf dem Haustier ins Haus geschlichen haben und sie eigentlich nicht erwünscht sind.

Unterholz
Mit Unterholz bezeichnet man in einem Wald alles, was unterhalb der Baumkronen wächst. Das können Sträucher, Büsche und kleine, noch junge Bäume sein.

 

 

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